 |
|
Die Jodunterversorgung des mütterlichen und kindlichen Organismus hat gravierende Folgen |
|
| |
Die Größe der mütterlichen Schilddrüse verdoppelt
sich bei etwa 2/3 aller Schwangeren.
Als Spätfolge entwickeln sich bei mehr als der Hälfte der
Betroffenen Schilddrüsenknoten. Diese können dann im höheren
Alter zu Schilddrüsenüberfunktion führen und müssen
häufig operiert werden (Schilddrüsenoperationen stehen heute
an 3. Stelle aller Operationen!)
Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kreislaufstörungen, Kälteempfindlichkeit
und hartnäckige Verstopfungen können auf eine Schilddrüsenunterfunktion
hinweisen, denn die Hypothyreosenrate erhöht sich auf über 1/3
im Verlauf der Schwangerschaft. Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen
bei der Mutter erhöht das Fehl- und Frühgeburtsrisiko. Entbindungen
durch Kaiserschnitt sind häufiger. Bei Jodmangel kommt das Kind bereits
mit einem Kropf zur Welt Eine Schilddrüsenunterfunktion beim Kind
führt zu körperlichen und geistigen Entwicklungsstörungen,
die Lungenreifung ist verzögert, der sogenannte Intelligenzquotient
(IQ) ist vermindert.
|
|
|