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Blutuntersuchung und Autoantikörper |
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Anhand einer Blutprobe ist die Hashimoto-Thyreoiditis am
deutlichsten zu erkennen. Zwei der Autoantikörper (körpereigene Abwehrsubstanzen), die
irrtümlich die eigene Schilddrüse angreifen, haben labordiagnostische Bedeutung:
Schilddrüsen-Peroxidase Antikörper (TPO AK) und
Thyreoglobulin Antikörper (Tg AK). Sie richten sich gegen ein Eiweiß an der Oberfläche
der Schilddrüsenzellen beziehungsweise gegen Thyreoglobulin, ein
Schilddrüsenhormon-Speichereiweiß. Etwa 90 Prozent der an Hashimoto-Thyreoiditis
Erkrankten weisen erhöhte TPO AK Werte auf, in 40 bis 70 Prozent liegen auch erhöhte Tg
AK Werte vor.
Die Konzentrationen der Schilddrüsenhormone L-Thyroxin
(T4) und L-Trijodthyronin (T3) sowie das in der Hirnanhangsdrüse produzierte Hormon TSH
(Thyroidea-Stimulating-Hormon, es regt die Hormonproduktion der Schilddrüse an) weisen im
frühen Stadium der Krankheit auf eine Funktionsstörung der Schilddrüse hin.
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