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Schwangerschaft und Kinder |
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Ob die Hashimoto-Thyreoiditis für eine Schwangerschaft
und das ungeborene Kind ein erhöhtes Risiko darstellt, hängt nicht von der Entzündung,
sondern der Funktionsfähigkeit der Schilddrüse ab. Die regelmäßige Kontrolle und
zusätzliche Gabe von Schilddrüsenhormon bei einer festgestellten Unterfunktion ist
deshalb so wichtig, da der Hormonbedarf während der Schwangerschaft meist ansteigt. Wird
die Schilddrüsenfunktion überwacht und eine Unterfunktion angemessen korrigiert, steht
der Mutterschaft nichts im Wege.
Nur selten liegt im Kindesalter eine chronische
Hashimoto-Thyreoiditis vor; sie führt dann allerdings zu einer erworbenen
Schilddrüsenunterfunktion. Da die Zellen und Organe in Zeiten des Wachstums und der
Entwicklung noch stärker von den Schilddrüsenhormonen abhängig sind, würde ein Mangel
zu körperlicher und geistiger Behinderung führen. Auf Grund der großen Bedeutung der
Schilddrüsenhormone wird jedes Neugeborene einem Früherkennungstest
(Hypothyreose-Screening) unterzogen. Durch rechtzeitige Behandlung eines
Schilddrüsenhormonmangels ist gewährleistet, daß sich die betroffenen Kinder vollkommen
normal entwickeln.
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