Operation
  Bei Hashimoto-Thyreoiditis besteht nur selten die Notwendigkeit einer Schilddrüsenoperation. Sie kann erforderlich werden, wenn die atrophische Form in eine chronische, bindegewebig-vernarbende Form (fibrosierende Thyreoiditis) übergeht und es zu mechanischer Beeinträchtigung der Funktionen anderer Organe kommt, oder wenn gleichzeitig zur Hashimoto-Thyreoiditis eine bösartige Lymphgeschwulst der Schilddrüse (malignes Lymphom) auftritt.

Um das Entstehen einer Schilddrüsenunterfunktion zu vermeiden sollte der Patient vor jeder anderen Operation den Arzt und das Krankenhauspersonal auf seine Hashimoto-Thyreoiditis Erkrankung hinweisen. Es treten keinerlei Schwierigkeiten auf, wenn der Patient die nötigen Schilddrüsenhormone drei bis vier Tage nach der Operation wieder einnehmen kann. Bei intensivmedizinischer Behandlung erfolgt dies über Infusionen.
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